, ,

Inselglück: Mallorca-Retrospektive

Über die Seminarwoche „Pranayama & Meditation“ vom 13. – 20.04.19 auf Mallorca berichtet unsere Teilnehmerin Jo-Anna, die wir hier gerne zu Wort kommen lassen wollen, indem sie Ihre Eindrücke vom Seminar schildert:

„Es ist »atemberaubend«, welche Wirkungen Atem-Meditation auf Körper und Geist, bzw. Gemüt haben können. Die Möglichkeit, sich seinem Atem in dieser Weise eine ganze Woche mit aller Zeit zu widmen, war sehr, sehr spannend. Es hat mein Verständnis von Pranayama und Meditation erweitert und auch ganz neu denken, spüren lassen. Es hat meine Praxis wieder verändert und mein Körper hat durch diese intensive Atemlenkung über eine Woche an Intuition bzgl. des Atems gewonnen. Elemente daraus fließen wie von selbst in den Asana-Ablauf ein, entwickeln sich. Es ist ein sehr spannendes Feld, dass ich weiter kennen lernen möchte.“

„Die tollste Erfahrung war, wie so ein Umkehrmoment geschah, so wie wenn der Ausatem übergeht in etwas und dann wieder Einatem wird: Das Spüren des Asana trat in den Hintergrund und die Lungenlappen haben meine Aufmerksamkeit ganz in den Bann geschlagen: die Unterschiede rechts und links in der Atembewegung ein und aus, die Formen, die sie annahmen und wieder auflösten, ihre Farbe, Fraktur, den Bezug zu BK und Bauchraum… so etwas habe ich vorher noch nie gespürt.

Und es war sehr toll, so ganz Lunge zu sein.

Die Bilder, die diese Qualitäten des Spürens erzeugt haben, werde ich nie vergessen. Genauso wenig die traumhafte Mondlandschaft mit den wilden Zwergpony-Pferdchen hinter dem Haus rund um die Zisterne.“

„Nach dem Seminar ist mir aufgefallen, dass ich Dinge um mich herum, Begegnungen, Begebenheiten, meine Umgebung anders wahrnehme. Ich sehe etwas klar, dass vorher nicht so klar war, verschwommener. Von den Augen gefallene Schuppen. Etwas in mir ist ruhiger geworden und mehr in den Dingen. Inhaltlich, bzgl. meiner Entdeckungen war dieses Seminar von allen tollen anderen eindeutig das aufregendste und klirrendste.“

Liebe  Jo-Anna, vielen Dank für diese persönlichen Einsichten!

Ein neues Meditationsseminar für 2020 ist schon in Planung und wird im nächsten Newsletter bekanntgegeben.

, ,

Die Mandel melken: Der Weg zur selbstproduzierten Mandelmilch

Es ist Sommer – Zeit für kühlende und leichtverdauliche Getränke. Was wäre da besser geeignet als eine frisch zubereitete, köstliche Mandelmilch? Es bedeutet zwar ein klein wenig Arbeit, wenn du die Mandelmilch selbst herstellen willst, aber dafür weißt du auch wirklich, was darin enthalten sind. In den meisten handelsüblichen Mandelmilchgetränken sind nämlich nur wenig Mandeln und dafür aber eine Menge Zusatzstoffe enthalten, um deren Haltbarkeit zu erhöhen. Außerdem kommen die handelsüblichen Mandelmilchgetränke immer im Tetrapack, sind also nicht wirklich frisch und außerdem entsteht eine Menge Abfall.  Du kannst deine eigene Mandelmilch ganz einfach herstellen und außerdem ist auch noch sehr gesund, weil sie hochwertige Fette, Eiweiße, Ballaststoffe, Vitamine (A, B1, B2, B3, E) und Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan) enthält. Und so geht’s:

Du benötigst:

  • 100 gr. Mandeln (ungeschält)
  • 500 ml Wasser
  • etwas Süßungsmittel (Agavendicksaft, Rohrohrzucker)
  • eine Prise Salz
  • evtl. Gewürze (Vanille, Zimt)
  • einen Hochleistungsmixer
  • ein Sieb oder Abseihtuch

Lass die Mandeln über Nacht in ausreichend Wasser einweichen. Schütte das Einweichwasser am nächsten Tag weg und gib dann die Mandeln mit den 500 ml Wasser in den Mixer. Es ist nicht notwendig, die Mandelhäutchen abzuziehen, allerdings wird die Milch etwas heller, wenn du die Mandelhäutchen zuvor entfernst. Lasse dann den Mixer ca. 1 min auf höchster Stufe laufen. Gieße die Milch durch ein Sieb oder durch ein Abseihtuch. Der Trester kann auch noch im Kuchen oder in Keksen Verwendung finden. Jetzt kannst du die Milch mit dem Süßungsmittel, einer Prise Salz und evtl. mit Gewürzen nach deinem Geschmack verfeinern. Die Mandelmilch hält sich im Kühlschrank 2-3 Tage. Es ist ratsam, zunächst mit einer kleineren Menge zu beginnen, um erste Erfahrungen zu sammeln.

Lass es dir schmecken!